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Schlafzimmer Deckenlampe Neu 30 Led Deckenleuchte Schlafzimmer  - welche deckenlampe für schlafzimmer
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Wenn es um Leuchten geht, sind die Zuständigkeiten klar verteilt: Stehleuchten liefern Licht zum Lesen, Tischleuchten sorgen für wohnliche Stimmung, Hängeleuchten setzen den Essplatz ins rechte Licht. Und Deckenleuchten? Sie beleuchten Flur, Küche oder Schlafzimmer – und bekommen dabei oft nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Dabei lohnt es sich bei diesem unauffälligsten aller Leuchten-Typen durchaus, auf die Details zu achten. Denn richtig eingesetzt, können Deckenleuchten die Raumwirkung enorm beeinflussen.

Als Deckenleuchte bezeichnen wir eine Leuchte, die ihren Ort unmittelbar an der Zimmerdecke hat – anders als die Hänge- oder Pendelleuchte, die im Raum frei aufgehängt wird, etwa über dem Esstisch. Hauptmerkmal der Deckenleuchte: Durch ihre hohe, exponierte Anbringung verteilt sie das Licht gleichmäßig im Raum und sorgt auf diese Weise überall dort für Ausleuchtung, wo rundum gute Sicht gefragt ist. Ihren Einsatzort hat die Deckenleuchte daher etwa im Flur oder in der Küche, aber auch im Kinder-, Schlaf- oder Ankleidezimmer.

Grundsätzlich gilt: Bei Deckenleuchten steht gute Ausleuchtung im Vordergrund, für gemütliches Licht sind andere zuständig – Steh- und Hängelampen etwa, die nur einen begrenzten Bereich beleuchten und dem Raum Struktur und Tiefe verleihen. Deckenleuchten hingegen tauchen das gesamte Zimmer in gleichmäßiges Licht. Das muss jedoch noch lange nicht heißen, dass sich mit diesem Leuchten-Typ nur kühle, ungemütliche Lichtstimmungen verwirklichen lassen. Ganz im Gegenteil: Je nach Bauform können Deckenleuchten selbst in Flur und Treppenhaus für ein angenehm wohnliches und zugleich ausreichend helles Licht sorgen.

Der Grundtyp der Deckenleuchte ist recht simpel konstruiert: Das Leuchtmittel sitzt unmittelbar an der Decke und wird von einem Schirm aus Papier oder Glas umgeben, der das Licht je nach Material mehr oder weniger stark dämpft. Leuchten dieser Bauart spenden helles, diffuses Licht, das den Raum gleichmäßig ausleuchtet, ihm aber auch seine Tiefe nimmt. Für Räume, in denen man sich nur kurz aufhält, ist diese Lösung ideal – etwa für Flur oder Treppenhaus. Aber auch in der Küche oder im Wohnzimmer kann diese Variante sinnvoll sein, wenn im gesamten Raum helles Licht gefragt ist. Für gemütliche Stunden auf dem Sofa wird dann die Deckenleuchte aus- und die Stehleuchte eingeschaltet.

Soll das Licht jedoch ausreichend hell sein, so benötigt dieser Leuchten-Typ ein starkes Leuchtmittel, das hell genug strahlt, um den Umweg zu kompensieren, den das Licht über die Zimmerdecke nimmt. Deshalb werden bei indirekten Deckenleuchten immer häufiger sehr helle und zugleich stromsparende LEDs eingesetzt, die oft sogar direkt in den Leuchtenkorpus integriert sind. Diese neuartige Bauweise ist ein echter Segen für alle, die sich in Flur oder Treppenhaus bislang mit einer schwachen Glüh- oder Stromsparleuchte begnügten.

Sie sind eine Ausnahme unter den Deckenleuchten: Halogen- oder LED-Spots, die sich frei verstellen lassen und einen hellen, begrenzten Lichtkegel werfen. Sie machen es möglich, Bilder, Möbel, Esstisch oder einzelne Bereiche eines Zimmers gezielt anzustrahlen. Anders als klassische Deckenleuchten, die rundum diffuses Licht spenden, können Deckenspots einen Raum in hellere und dunklere Bereiche gliedern und ihm so mehr Tiefe verleihen. Streng nach unten gerichtet, sind Spots selbst im Flur eine lohnende Alternative zur einfachen Deckenleuchte.

Vor allem in Altbauten kommt es vor, dass ein Raum – etwa Flur oder WC – ganz ohne Stromanschluss an der Zimmerdecke auskommen muss. In diesem Fall bietet sich eine Wandleuchte an, die in der Lage ist, den Raum ähnlich gut auszuleuchten. Auch hier unterscheidet man zwei Grundtypen: Leuchten mit Papier- oder Glasschirm, die das Licht diffus in den Raum abgeben, und Deckenstrahler, die weit oben montiert werden und indirektes Licht liefern. Die Lichtwirkung ähnelt in beiden Fällen der jeweiligen Variante als Deckenleuchte.